Meldung:
Fraktion vor Ort
Bocholter Maschinenbauer hat volle Auftragsbücher
SPD-Faktion zu Gast bei ABZ-Terodde und Geukes Maschinenbau
Bocholt. Im regelmäßigen Turnus besucht die SPD-Fraktion in der Bocholter Stadtverordnetenversammlung hier in Bocholt ansässige Firmen. Am Montag trafen sich die Kommunalpolitiker zunächst beim Maschinenbauer Geukes (Inhaber Thomas Terodde), um dann später zu dessen Bruder und Vater Ralf und Heinz Terodde in den Schlavenhorst zu fahren. Was die Mitglieder der SPD-Fraktion dort vorfanden konnte sich wahrlich sehen lassen.Eng an eng standen in allen Hallen hochmoderne Maschinen, an den gefrässt, gebohrt, geschliffen und geschweißt wurde. "Wir fertigen für unsere Kunden z.B. hochtechnisierte Teile für die Planetengetriebefertigung" erklärt Firmengründer Heinz Terodde den staunenden SPD-Politikern, dabei geht es um Bearbeitungen von 100stel Millimeter Genauigkeit."
SPD-Faktionschef Günter Spangenberg zeigte sich begeistert über die gute Auftragslage der drei Unternehmen und wünschte, dass dieses zum Wohle auch der Bocholter anhalten möge. Terodde musste einräumen, dass die Aufträge in der geforderten Zeit momentan einfach nicht zu realisieren seien, da man in der Auslastung an die Grenzen gestoßen sei. Für die Zukunft versprach er weitere Investitionen und Expansionen.
Einzig der Fachkräftemangel machte den Teroddes zu schaffen. In ihren Unternehmen bilde man daher seit Jahren aus und habe eine hohe Übernahmequote.
Fraktionsvize Klaus Mertens erinnerte an die Verantwortung der Wirtschaft, auch in schlechteren Jahren jungen Menschen die Chance zur Ausbildung zu geben. "Im Gegensatz zu diesem Musterbetrieb haben viele Maschinenbauer die Entwicklung verschlafen. Das gilt genauso für die Ausbildung von Ingenieuren," wusste Mertens zu berichten. Um durch Know how die heimische Wirtschaft weiterhin vorn mitspielen zu lassen, müsse man die Bildungschancen der Kinder nachhaltig erhöhen. "Wir brauchen besser beschulte Kinder, höhere Abiturquoten und schließlich mehr Studenten, um den Wettbewerbsvorteil der deutschen Wirtschaft zu stützen, so Mertens.



