Pressemitteilung:

  • 13. April 2011
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bocholt

SPD bremst vorerst voreilige Bekanntmachung der Schulschließung der Melanchthonschule


Fraktionsvorsitzender Klaus Mertens
Im März 2011 sind die Schulleiter der Melanchthonschule und der Hohe-Giethorst-Schule von der Schulverwaltung über die in 2011 beabsichtigte Zusammenlegung der beiden Schulen informiert worden.
Diese Zusammenlegung bedeutete die faktische Schließung der Melanchthonschule.
Als am 29.3. 2011 die Schulleitung der Melanchthonschule Lehrer und Elternvertreter über die anstehende Schulschließung der Melanchthonschule informiert wurden, wandte sich der Lehrerrat mit der Bitte um Hilfe an die SPD Fraktion der Stadtverordnetenversammlung.
Die SPD schaltete sich ein und widersprach einer sofortigen Schließung von Hauptschulen. „Es kann nicht sein“, so der Schulpolitische Sprecher der SPD, Klaus Jung, „dass wir zuerst lange über die Erarbeitung eines Schulentwicklungsplanes diskutieren und dann den Ergebnissen ohne Politikbeteiligung vorgegriffen wird“. Die SPD erinnerte daran, dass der Rat Ende 2010 beschlossen hatte, einen schulformübergreifenden Schulentwicklungsplan mit Hilfe eines auswärtigen Instituts, der GEBIT, erstellen zu lassen. Nach Ansicht der SPD sollten nun Diskussionen, Befragungen, Planungen und Ergebnisse des Schulentwicklungsplans abgewartet werden.
Nun folgte der Erste Stadtrat, Herr Waschki, der Argumentation der SPD und nahm die geplante Zusammenlegung der Hohe- Giethorst-Schule mit der Melanchthonschule und damit auch die Schließung der Melanchthonschule erst einmal zurück. Fraktionsvorsitzender Klaus Mertens: „Die SPD begrüßt die Entscheidung durch den Schuldezernenten Waschki. In Bocholt nehmen wir uns die notwendige Zeit, solch sensible Themen sorgfältig vorzubereiten und die Beteiligten in allen Prozessen mitzunehmen.“